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Kaliningrad State Technical University

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Oktober 2011 Paper: Perspektiven eines nutzerintegrierten Innovationsmanagements

Conference Book of publifications: International Conference 2011 of the Technical University in Kaliningrad (RUS)

Conference Book of publifications: International Conference 2011 of the Technical University in Kaliningrad (RUS)

Die derzeitige Wirtschaftssituation ist geprägt durch Globalisierung, Wandel und Kurzlebigkeit. In neuester Zeit werden diese Eigenschaften zudem durch Flexibilität, Schlagkraft und Schnelligkeit in den Entscheidungen geprägt. Aufgrund dieses neuen Standards im Wirtschaftsleben haben rasch wachsende Systeme die besten Chancen, ihre Innovationen als First Mover in eine erfolgreiche Zukunft zu überführen. Aus diesem Grund ist es wichtig, ein Produkt zielgerecht und schnell am Markt zu positionieren.

Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn neue Wege im Innovationsmanagement beschritten werden. Einer dieser Wege kann die Einbindung der User in den Innovationsprozess sein. Dabei definiert sich ein User oder Nutzer als Jemand, der Nutzen aus einem Prozess zieht, selbst wenn dieser Nutzen nicht zwangsläufig etwas mit dem eigentlichen Produktnutzen, also dem Sinn des Produktes, zu tun hat.

Doch zunächst stellt sich die Frage, warum ein System innoviert. Hier steht als erstes das Argument der Kostenreduktion im Raum. Bisherige Lösungen sollen schneller, weiter, besser ausgeführt und gestaltet werden. Somit liegen die Anreize für Investitionen in Innovationen in der Regel über dem Risikogedanken. In erster Linie wird im Rahmen einer Innovation versucht, eine temporäre Monopolsituation hervor zu rufen. Dies lässt sich jedoch meist nur dann realisieren, wenn diese Innovation nicht sofort kopiert wird. Unter diesem Gesichtspunkt hat der Schutz der Innovation in der heutigen Imitationsgesellschaft einen hohen Stellenwert eingenommen.

Doch stellt sich die Frage, wie der Schutz einer Innovation gestaltet werden kann, wenn der Nutzer im Rahmen der User-Driven-Innovation mit in den Entwicklungsprozess eingebunden werden soll. Systeme schützen sich im Rahmen des traditionellen Innovationsmanagements, indem sie erst nach einer erfolgreichen Sicherung der Entwicklung an den Markt heran treten. Die Nachteile eines solchen Vorgehens liegen auf der Hand. So führen nach veröffentlichten Bepbachtungen diese Closed-Innovation-Prozesse mit bis zu 80% zu einem Flop, da oftmals am Markt vorbei entwickelt wird.1

Unter diesem Aspekt gilt es zu überlegen, wie ein Innovationsprozess nun erfolgreich gestaltet werden kann. Hier ist es sinnvoll, dass dieser zum einen geleitet und im Rahmen von normativen, strategischen und operativen Ebenen realisiert werden kann. Zum anderen ist es vorteilhaft, wenn der Innovationsprozess nach Außen geöffnet wird. Dies geschieht dann, wenn zukünftige Nutzer in den Entwicklungsprozess integriert werden. Hippel beschrieb bereits vor 20 Jahren, dass sich die Innovationsfähigkeit eines Systems wesentlich durch eine Nutzerintegration verbessern lässt.

[…]

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Kaliningrad State Technical University an der Universität Siegen – 24. bis 29. Oktober 2011 

Kaliningrad State Technical University an der Universität Siegen

Kaliningrad State Technical University an der Universität Siegen

Präsentation Innovationsmanagement Universität Siegen

Im Rahmen der Präsentation wurden grundlegende Begriffe geklärt. So fällt der erste Gedanke bezüglich des Begriffs Innovationsmanagement auf Produkte. Dabei gibt es zahlreiche weitere Aspekte, die mit diesem Begriff verknüpft werden können. Damit ein Produkt überhaupt innoviert werden kann, ist es unter Umständen notwendig, dass die der Innovation zugrundeliegenden Prozesse überarbeitet oder ggf. sogar neu innoviert werden müssen. Denn neue Wege in der Produktion können auch neue Möglichkeiten in Hinblick auf neue Produkte ermöglichen. Im weiteren Verlauf der Präsentation wurde dann auf die unterschiedlichen Grade von Innovationen eingegangen. Im Anschluss wurden die theoretisch dargestellten Bereiche anhand eines real existierenden Produkts verdeutlicht. Hier wurden zahlreiche Vorteile nutzerintegrierter Partizipation dem traditionellen Innovationsmanagement gegenüber gestellt.

Presentation innovation research 10/2010

Präsentation an der Kaliningrad State Technical University (RU)

Präsentation an der Kaliningrad State Technical University (RU)

Presentation innovation research Kaliningrad State Technical University (Russia)


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